Münster wurde 2004 preisgekrönt als: „Die Lebenswerteste Stadt der Welt!“ - Und wie war das noch einmal mit ihren Stadtteilen, z.B. Münster-Nord: Coerde, Sprakel und hier Kinderhaus? Die hochgelobte „Bunker“ Architektur mit ihren Einkaufs-Großketten REWE, DM, LIDL, die unbedingt in das "neue" Einkaufzentrum Kristiansandstrasse/Westhoffstraße, mit "Angeboten von mindestens 7 verschiedenen Yoghurts" angesiedelt werden mußten, (seinerzeit Kommunalpolitiker Originalton in der BV!, wie auch: "Die Bürgerinitiativen können beschließen was die wollen, "wir" (ein SPD und CDU Bezirksvertreter während einer Pause) "Ziehen das Ding durch!"). Bürgermeinung war schon damals überhaupt nicht wichtig! - Auch heute sind das nur "Lippenbekenntnisse."
Die Parkplatzfülle von PKW´s am Einkaufszentrum Kristiansandstrasse sind heute offensichtlich die alleinige Messlatte für Wirtschaftsgewinn; nicht für "LEBENSQUALITÄT"; - 120 gefällte, prachtvolle Bäume, ohne ausreichenden Ersatz, sagen dagegen alles!

Zur Erinnerung:
Der Parkplatz Idenbrockplatz strahlt mit 17 Geschäften, 7 Ärzten, div. Rechtsanwälten/Notar, Pflegedienste, etc., 2 Banken mit "Personalservice" (heute fasst nur noch Computer-Roboter-Service; Kleingeldzählautomat jeden 2. Tag defekt), ein Bezirksbürgerverwaltungsbüro, später auch ein JOB-Center, Stadtbücherei, Familienberatungsstelle, Schwimmhalle mit Außenterain, 4 Kegelbahnen im Bürgerhaus!, 2 Für Kinder- und Jugendzentrum, 2 für die Erwachsenenangebote des Bürgerhaus, mit dem sehr beliebten täglichen geöffneten Bürgertreffpunkt MOKIDO; heute blockiert Kap 8 mit vielen Kabarettverantsaltungen die Erwachsenenkultur des Stadtteils. Es gibt sehr oft Kabarett; und was noch? Auf den Parkplätzen und drumherum stehen viele PKW mit Kennzeichen aus, wie: COE, WAF, DO, DÜSS, OS, BI etc., auch einige aus Münster; Kinderhauser laufen zu Fuß, auch nach Hause, meist über Westhoffstrasse Richtung Wilkinghege, Gasselstiege, Bröderichweg, Rektoratsweg. Richtung Brüningheide und Alt-Kinderhaus die Allerwenigsten!

Noch zu erwähnen ist das damalige "Kinder- und Jugendzentrum im Bürgerhaus." Seinerzeit mit vielen Aktivitäten von und durch viele Jugendliche, Jungen und auch vielen Mädchen, organisiert und durchgeführt, belebte es den ganzen Stadtteil mit Galabend zu Neuenjahrsbeginn, Playback- und Modenshows, Asiatische- Türkische- Nächte, Konzerte, Großdiskotheken, Kinder -Theater und -Filme in der Agora Sonntags und vieles mehr. Die Gesamtkonzeption des Bürgerhauses war und ist es auch heute noch, das dem Kinder- und Jugendzentrum einmal im Monat für besonderen Kinder- und Jugendveranstaltungen für ein Wochenende die gesammte AGORA (inklusive Hausmeisterdienste) zugesprochen ist. (Ratsbeschluss) Warum wird das nicht genutzt? - Aber allen war es damals schon ein großes Rätsel, das bis zu viermal im Jahr - und ausgerechnet immer während der Schulferien -, Bürgerhaus und Kinder-und Jugendzentrum, komplett geschlossen waren. Zu viele "Überstunden" - (wodurch?) und "Planungswochen" - (wofür?), waren immer die vertrösdenden Antworten, an die keiner glaubte und immer nur Frust und auch große Wut erzeugte. Rührt auch vielleich daher die heute zu beobachtende grosse Passivität vieler Jugendliche, will man vielleicht doch ernster genommen werden?
Nicht zu vergessen: "Der Idenbrockplatz", Veranstaltungsort von Maifesten, Weihnachtsmarkt und einer gut funktionierenden Werbegemeinschaft mit leuchtenden Sternen zu Weihnachten rund um den Idenbrockplatz; hier fühlten sich die Menschen wohl! und ein Springbrunnen, zwar ohne Sitzbänke, aber mit sprudelndem Wasser zur Freude von Kindern, Erwachsenen und Vögel! - Heute? Alles einfach weg!; die „Einnahmen“ für das Stadtsäckel und die Einnahmen der Kaufleute sind wohl zu gering ausgefallen! Das Lebenswohlgefühl der Menschen in Kinderhaus spielt keine Rolle mehr; es zählt nur noch das Geld!, wobei sich die Grosketten-Geschäfte schon immer nur für das Geld, aber noch nie für das Lebenswohlgefühl ihrer Kunden, die rund um den "Idenbrockplatz" wohnen, gekümmert haben. - Begegnungen hatten schon immer den Zweck einer "Integration" und war immer Sache der vielen Ehrenamtlichen und der Kinderhauser Vereine; aber wo sind sie denn heute? Haben sie auf ein solch (a)soziales Konstrukt kein Bock mehr?

Der Parkplatz „Einkaufszentrum - Kristiansand Strasse" ist Ausgangspunkt von 7 Geschäften - davon 3 Großketten!, sowie einer Kita in den oberen Stockwerken des Kristiansand-Bunker und KSD des Jugendamtes, Beratungsstellen und Therapie. Die Wichtigkeit des zusätzlich erweiterten großen "neuen" - nicht eines "verschönerten" Einkaufszenter - wie seinerzeit von der Bürgerinitiative Kinderhaus gefordert, wird immer noch gepriesen. Beide Parkplätze sind, je nach Öffnungszeiten der Geschäfte, "immer voll!" - Ganz davon abgesehen; die Tiefgarage Kristiansandstrasse, die immer leer stand, jetzt privatisiert ist und nur noch für Bewohner der Fa. Sahle-Bauten nutzbar ist! - In die zu teuren HOLZ-Tiefgaragen will keiner rein!- Dadurch fehlen jetzt viele Parkplätze! - auch besonders durch
die vielen Kabarett Veranstaltungen im Bürgerhaus. Die vielen Verantwortlichen für die jetzige Situation wußten das alle vorher!; sie suchen jetzt nach einen "Sündenbock"; sie brauchen aber nicht weit suchen, denn das sind sie selbst!

Folge: Viele Fahrzeuge belasten jetzt die anliegenden Bürgersteige und sonstige Flächen rund um das alte und neue Einkaufszentrum. Macht aber nichts, der Bürger zählt sowieso nichts mehr! Wer jetzt zu langsam einkauft, wird auch noch mit 30,00 EUR abgezockt; von den gleichen Geschäftsleuten bestraft, die vom Einkauf ihrer Kunden leben! und das mit einer Videoüberwachungsanlage, die wahrscheinlich nicht gesetzlich einwandfrei abgesichert ist? Wo sind die Juristen, vielleicht auch; wo sind die Stadtteilpolitiker?, wo die BV ?, die hier für klare Kannte sorgen, oder sogar diesem Unfug ein Ende bereiten könnten?- Wie heißt das in der BILD-Zeitung: . . und sie labern und labern, aber keiner weis warum!
Ganz besonders aber erfahren wir (in vielen persönlichen Gesprächen und in Telefonaktionen zwischen Sprackel, Brüningheide, Nienkamp, Dreizehnerstrasse, Moorhock, Rektoratsweg ermittelt), das es viele beliebte Geschäfte, die auch den Wohlfühl-Effekt erzeugten, zum allgemeinen großen Ärgernis nicht mehr gibt. Eine gut bürgerliche Stadtteil Gaststättenscene zum Beispiel, wo man noch spät am Abend sein Gläschen Bier und Bockwurst mit Salat und ein Nachbarsschaftsschwätzchen bekommen könnte; viele Kneipen und Gaststätten sind einfach weg! Daran ändert auch nichts der subventionierte Ersatz-Food in städtischen Gebäuden. Na klar doch! - man kann ja auch zu Hause, auf dem Balkon oder auf der Straße sitzen und in die Sterne gucken!? - Auch wird man von vielen Liefer-Ketten bombadiert, vor allem mit den vielen Werberflyern, die dann als Uweltabfall im Einkaufszentrum herum flattern! - Die menschliche Begegnung in der digitalisierten Welt heute ist doch unproduktiv und unerwünscht!!! Was bedeutet auch heute noch Demokratie: "Mitbestimmung, Vielseitigkeit der Meinungen anerkennnen!"
 
Viele KinderhauserInnen wünschen sich, wie in Umfragen bestätigt, wieder einen Baumarkt des täglichen Bedarfs, wie etwa der ehemaligen Toom Baumarkt, wo man Nägel, Schrauben, Bretterzuschneiden, Sonnenschirme, Batterien, Gartenzubehör, Farben u.v.a. mehr, preisgünstig und problemlos erstehen konnte und immer von "Fachleuten" gut beraten war, ein einladendes Eis-Cafe - die Räume des ehemaligen Schuhhaus Rössmann, seinerzeit von einem Kinderhauser Gastronomen als guter Standort für ein Eis-Restaurant erwogen, wegen der guten Sonnenlage!, Geschäfte mit Kleintextilien, Knöpfe, Wolle, Reisverschlüsse, Nähgarne oder ähnlichen Kleintextilien. Elektro, Medien -Zubehör und -Geräte und nicht unnötiges Plastikgedönst, wie auch aus China und anderen Billigproduzenten aus Asien, was keiner braucht und nur die Umwelt später mit viel Abfall belastet und die zu wenig aufgestellten Papierkörbe bersten lassen! Papierkörbe, immer übervoll, kaputt und immer mit vielen Zigarretten-Kippen davor, weil die Auffangbehälter schon sehr lange an der Innenseite der Türen fehlen!

Vielleicht wird es doch noch einmal ein schönes Einkaufszentrum mit Blumen und richtigen Bäumen und sich wohl fühlenden Bewohnern, wo Begegnung wieder möglich ist und leuchtenden Weihnachtssterne und Weihnachtsmarkt mit Kinderkarussel und Zuckerwatte!? Vielleicht wird auch noch das seinerzeit versprochene schöne Häuschen auf dem Dach von LIDL gebaut, das die hässliche Klimaanlage verstecken sollte. Eine unschöne Aussicht immer noch für die dortigen Bewohner!

Der absolute Marketing Horror ist aber die wegrationalisierte Sparkasse-Münster, Filiale Uppenberg, Grevenerstr./ Ecke Nienkamp. Die alten Leute zählen nicht mehr; auch die vielen Kleinbetriebe in diesem Umfeld. Warum macht dort nicht eine private Bankinitiative auf? - "Leute!, lauft doch nach Kinderhaus, dort spielt jetzt das Leben?" - Ihr könnte aber auch bis zum Nordplatz laufen!- (so lange wie es dort noch eine Sparkassenfiliale giebt?) - Na und? - Jeer wird mal wegrationalisiert!

Es wird darum Zeit, dass alle Kinderhauser BürgerInnen mit ihren gewählten „VolksvertreterInnen“ in der BV endlich dafür sorgen, das Münster - Nord: Kinderhaus, Coerde und Sprakel wieder lebenswerte Stadtteile in einer lebenswerten Stadt Münster werden! Münster ist nicht nur allein der Prinzipalmarkt!
Wann merken das endlich die "Rathaus-Sitzer", das Münster vor allem auch die vielen, lebendigen Stadtteile ist!

Sind auch Sie dieser der Meinung oder einer anderen, dann schreiben sie uns eine kurze Mail: "Ich mach mit!! (bitte nur Name und Straße angeben)
  
Die ersten Initiatoren der Initiative waren und sind es noch immer: Mustafa - Sprackel, Lokaj - Feldstiegenkamp, Lüttecke -Coerde -Roxel, Fabig - Idenbrockplatz, Boer - Idenbrockplatz, Stein - Moorhock, Gantheepan - Sprakel, Brandt - Dauvemühle (Herrmann Hesse Str.), Sharifi - Kinderhauserstrasse, Wypyrsczyk - Idenbrockplatz, Tharmarajah - Von-Einem-Straße, Hamid Hossyni - Sprickmannstrasse, Barbara Wagstaff - Idenbrockplatz u.v.a.m.

Machen Sie mit! - " Wir unterstützen die Initiative: "Lebenswertes Münster-Kinderhaus-Coerde-Sprakel":
MÜNSTER / WESTFAHLEN: "Die lebenswerteste Stat der Welt, preisgekrönt 2006"
und seine Stadtteile in Münsters Norden: Kinderhaus, Coerde, Sprackel?
Hier ein Beobachterbericht aus Münster-Nord, Ms-Kinderhaus.
lebenswerteskinderhaus@vdijb.de
Münster, den 15.05.2021
AZE
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